Nachhaltig bauen & wohnen – Der Umwelt zu liebe

Nachhaltigkeit ist unsere Zukunft und längst kein Trend mehr. Die Welt verändert sich – und wir uns mit ihr. Die Relevanz des Themas hat sich trotz der Corona-Pandemie in der Bevölkerung gehalten. Es gibt einiges, was man im alltäglichen Leben ändern kann. Das Konsumverhalten, die Ernährungsgewohnheiten, unser Reiseverhalten und die Art, wie wir wohnen. Letzteres wird in diesem Beitrag näher betrachtet.

Allgemeine Tipps für den Alltag

  1. Ressourcen sparen

    Im ersten Moment klingt es sehr banal, hat jedoch eine größere Wirkung, als Sie denken: Den laufenden Wasserhahn zudrehen, die Elektrogeräte vom Strom abstöpseln, das Licht ausschalten oder die Eco Waschgänge benutzen.
    Mit dem Wechsel zu Ökostrom kann jeder außerdem ganz aktiv erneuerbare Energien unterstützen und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

  2. Korrektes heizen und lüften

    Integrieren Sie ein richtiges Heiz- und Lüftverhalten in Ihre täglichen Routine. Es wird empfohlen, drei bis viermal täglich alle Fenster bei ausgeschalteter Heizung zu öffnen. Im Winter gelten fünf Minuten pro Lüftung als Richtwert, im Sommer kann man gerne länger lüften.

Nachhaltig bauen oder sanieren

Wenn Sie Haus- oder Wohnungsbesitzer sind, haben Sie darüber hinaus noch viele weitere Möglichkeiten, um für mehr Nachhaltigkeit in Ihrem zu Hause zu sorgen. Es ist sinnvoll bereits vor der Sanierung oder bei der Planung auf folgende Aspekte zu achten:

  • Standortwahl hinsichtlich Ausrichtung (Sonne und Tageslicht) und Infrastruktur
  • Wer neu baut, sollte das flächensparend tun
  • Mit den Ressourcen sollte schonend umgegangen werden
  • Die ökologischen Baustoffe sollten zudem nachwachsend und regional sein
  • Außenflächen sollten begrünt und auf Flächenversiegelung verzichtet

Dachsanierung

Durch eine energetische Sanierung lassen sich bestehende Gebäude energieeffizienter gestalten und können so Heizenergie und -kosten sparen. Setzen Sie dabei auf nachhaltige Produkte und Baustoffe. Achten Sie auf ausreichend Tageslichtquellen. Ein gesundes Wohnumfeld zeichnet sich aus durch große Fensterflächen mit viel Tageslicht und verschafft somit ein atmungsaktives Wohnumfeld. Wer eine Dachsanierung oder die Erneuerung der Dachfenster plant, sollte sich zudem über die verschiedenen Förderprogramme informieren, denn diese übernehmen häufig einen Teil der Sanierungskosten.

Nachhaltige Dämmstoffe

Wer einen Hausbau plant oder ökologisch sanieren möchte, achtet am besten auf eine unbedenkliche, ressourcenschonende und recyclebare Dämmung. In Bestandshäusern sind häufig veraltete Materialien verbaut. Diese erzielen schlechte Dämmwerte, begünstigen Schimmel oder können sogar gesundheitsgefährdend sein. Schonender und empfehlenswerter sind da nachhaltige Baustoffe wie Hanf, Flachs, Jute oder Zellulose und erzielen bessere Dämmwerte.

Wohnraumerweiterung

Oft lässt sich Wohnraum beispielsweise ohne weitere Oberflächenversiegelung schaffen, wenn ein noch ungenutztes Dachgeschoss ausgebaut oder ein Gebäude aufgestockt wird. Letzteres ist vor allem in urbanen Regionen sinnvoll und kann zu einer Neugestaltung der zur Verfügung stehenden Wohnfläche beitragen. Dachfenster erweitern zusätzlich den Raum optisch und lassen durch viel Tageslicht und frische Luft die Natur in die Innenräume.

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