Immobilien als Kapitalanlage?

In Zeiten niedriger Zinsen und schwankender Aktienmärkte betrachten immer mehr Menschen eine Immobilie als ideale Kapitalanlage. Die hohe Nachfrage hat dazu geführt, dass der Markt die Preise in allen Bereichen angezogen hat.

Aber auch mit einem kleinen Kapital kann es sich lohnen, Immobilien zu kaufen. Sie sind ideal, um als Kapitalanlage langfristig Gewinne einzufahren. Aber was gilt es beim Kauf von Investitionsimmobilien zu beachten? 

1. Langfristig denken

Wer auf der Suche nach einer Immobilie als Kapitalanlage ist, sucht nach anderen Kriterien jemand, der eine Wohnimmobilie sucht. Jemand der nach Kapitalanlagen sucht, geht es nicht darum, wie gut die Wohnung oder das Haus dem persönlichen Geschmack entspricht. Mit Blick auf eine langfristige Wertentwicklung sind zwei Dinge zu beachten:

Als erstes ist es wichtig, ob die Immobilie gut vermietet ist. Wenn es in der Gegend viele Leerstände gibt, könnte es schwieriger sein, einen guten Mieter zu finden. 

Als zweites sollte man darauf achten, wie sich die Umgebung in den nächsten Jahren entwickeln wird. Gibt es in der Zukunft Pläne für den Ausbau der Infrastruktur? Dann werden immer mehr Menschen in diese Regionen ziehen wollen und die Preise der Wohnungen oder der Miete werden angehoben. 

Außerdem sollte man auf Standort und Lage gucken, denn je schlechter Standort/Lage ist, desto schlechter die Mieter-Qualität. Es gibt sogenannte A, B und C Standorte. A-Standorte sind die beliebten Städte, die auch international bekannt sind, wie zum Beispiel Köln, Berlin, Hamburg, München. Zu den C-Standorten gehören dann eher kleine, abgelegene und unbekannte Städte. A-Standorte werden, egal ob Krisenzeit oder nicht, weiterhin gefragt sein, denn es sind die besten Standorte/Lagen. Außerdem haben A-Standorte eine zusätzliche Nachfrage von ausländischen Investoren, weil sie weltweit bekannt sind. Auf diese Weise hat man mehr Verhandlungsspielraum, da man nicht auf den erstbesten Interessenten angewiesen ist. 

Hingegen ist eine Neuvermietung in C-Lagen schwieriger, weil es auch schon zu normalen Zeiten oft wenige Interessenten gibt.

2. Intelligent finanzieren

Geringere Kreditsummen lassen sich nicht nur zu besseren Konditionen aufnehmen, sie sind auch schneller abbezahlt. Dies bedeutet, dass man so schneller einen tatsächlichen Gewinn erwirtschaftet. 

Bereits abbezahlte Immobilien können dann als Sicherheit für weitere Investitionen genutzt werden. So lässt sich mit mehreren Investitionen ein gutes Grundgerüst aufbauen. Wer sich ausreichend mit der Finanzierung befasst, kann langfristig bares Geld sparen und gute Einnahmequellen schaffen

3. Frühzeitig anfangen

Wer hier rechtzeitig plant, kann sich fürs Alter einen finanziellen Rückhalt sichern. Es ist nicht notwendig, ein hohes Einkommen vorzuweisen, um etwa eine kleine Eigentumswohnung in einem Studentenviertel zu kaufen. Ist die Wohnung vermietet, finanziert die Miete nicht selten den gesamten Kredit – bei größeren Kreditsummen ist dies nicht möglich. So ist man in der Lage, Kapital aufzubauen, ohne selbst investieren zu müssen.

Ermitteln Sie den Wert Ihrer Immobilie